Fäkalschlammuntersuchungen in Lima, Peru

Im Rahmen des Weltbank-Projektes "Fäkalschlammmanagement: Diagnosetools und Richtlinien für die Dienstleitungserbringung in städtischen Armutsgebieten" wurde AKUT im Mai 2014 mit der Durchführung von Befragungen zum Thema Fäkalschlammmanagement in Lima, Peru beauftragt. Diese Befragungen sind Teil einer weltweiten Untersuchung, die in fünf Städten auf vier Kontinenten stattfindet.
Dies beinhaltet die Durchführung einer Haushaltsbefragung (720 Haushalte) und Fokusgruppendiskussionen, Erfassung und Analyse von Fäkalschlammproben und die Dokumentation von Transektbegehungen und Feldbeobachtungen.
Das Projekt läuft bis September 2014.



Förderung klimafreundlicher Biogastechnologie in Brasilien

Seit Oktober 2013 ist AKUT im Auftrag der GIZ im Rahmen der Deutschen Klimatechnologie Initiative (DKTI) in Brasilien tätig. Im Rahmen des bis September 2015 gehenden Projektes soll die energetische Nutzung von Biogas im Bereich Abwasser gefördert werden.
Das Vorhaben unterstützt die brasilianische Energieplanungsbehörde EPE (Empresa de Pesquisa Energética) bei der Analyse des Biogaspotenzials Brasiliens, sowie bei der Identifizierung erfolgreicher Biogasgeschäftsmodelle und Hemmnisse zur wirtschaftlichen Nutzung von Anaerobtechnologien, so dass diese Informationen für wichtige Stakeholder im Biogassektor genutzt werden können. Im Laufe des Projektes sollen vier Pilot- und Demonstrationsvorhaben initiiert werden.
Für eine Verbesserung der Energieeffizienz und die energetische Nutzung von Biogas in Kläranlagen sind Informationen über den Energiebedarf und das Gaspotenzial der Anlagen notwendig. Um das Klärgaspotenzial zu ermitteln und Vorschläge für zukünftige Abwasserbehandlungsprojekte zu entwickeln wird eine Messkampagne an zehn ausgewählten Kläranlagen durchgeführt.



Entwicklungsszenarien in der Siedlungswasserwirtschaft

AKUT hat in der Arbeitsgemeinschaft ZUSIE zusammen mit der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH, Hoppegarten, und dem Lehrstuhl Wasserwirtschaft der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät, Universität Rostock, ein Gutachten über regionale Entwicklungsszenarien in der Siedlungswasserwirtschaft unter den Bedingungen des demografischen Wandels im Land Brandenburg erarbeitet.
Sichere Trinkwasserversorgung und geordnete Abwasserentsorgung sind wesentliche Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Mit dieser Studie sollen die Aufgabenträger, die Gemeinden und die Öffentlichkeit für die möglichen Folgen des demografischen Wandels sensibilisiert werden. Im Rahmen eines Leitbildprozesses sollen Folgen für die Kosten, die Finanzierbarkeit sowie die Organisation der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung entwickelt werden.
Die Kurzfassung dieser Studie vom November 2013 ist auf der Internet-Seite Leitbildsiedlungswasserbb.de veröffentlicht.



Finlays BHKW Biogasanlage in Kericho ist in Betrieb gegangen

Der erste Bauabschnitt (von 4) einer BHKW-Biogasanlage wurde im April 2014 in Kericho, Kenia in Betrieb genommen.
Auftraggeber ist Finlays, ein internationales Unternehmen, spezialisiert vor allem auf die Teeproduktion, aber auch von Kautschuk, Blumen und frischen Produkten aus Afrika und Sri Lanka.
Das Ziel
Die Anlage ist für die Verwendung von Abfällen aus der Tee- und Blumenproduktion sowie für Inhalte von Fäkal-Sammelgruben konzipiert. Die erste Stufe ist für eine Substratmenge von ca. 28 Tonnen pro Tag ausgelegt. Das BHKW hat eine elektrische Leistung von 160 kW. Etwa die gleiche Wärmeleistung wird zum Vorwärmen von Wasser für die Dampfproduktion verwendet. Ein weiterer Ausbau bis auf 70 Tonnen pro Tag und eine elektrische Leistung von 600 kW ist geplant.
Neben der Stromproduktion zur Stabilisierung und Unterstützung des lokalen Stromnetzes wird durch die Anlage der Ausstoß von Treibhausgasen wie Methan aus der Deponierung der Abfälle vermieden. Zusammen mit der Verwendung der Gärreste als Dünger in der Forstwirtschaft ("closing loops") soll die Anlage einen Beitrag zur Einhaltung der nachhaltigen Entwicklungsziele von Finlays leisten, wie z.B. dem "zero net impact" als Mindestumweltstandard.
Der Anfang
AKUT ist seit Beginn des Projektes dabei. Dies war im Jahr 2007 eine Machbarkeitsstudie gefolgt vom Betrieb einer halbtechnischen Versuchsanlage zur Überprüfung der kontinuierlichen Vergärbarkeit der Abfälle in den Jahren 2008–2010. Die Auslegung, die endgültigen Berechnungen und die Ausführungsplanung wurden im Jahre 2013 auf Grundlage dieser Ergebnisse und unter Berücksichtigung der spezifischen kenianischen Preise für Bauleistungen durchgeführt. Parallel hat AKUT ein Trainingsprogramm in Deutschland für die zwei vorgesehenen Anlagenführer organisiert.
Letztendlich war AKUT auch für die Lieferung der Maschinen und Rohre, für die Bauüberwachung und die Inbetriebnahme zuständig. Seit der Inbetriebnahme im April 2014 unterstützt AKUT die Betriebsführung.
Die Anlage
Der Fermenter ist als eine Kombination aus einem Erdbecken mit einem Durchmesser von 22 m und einer Ringwand aus Stahlbeton errichtet. Die Tiefe beträgt 7 m, der Füllstand liegt bei etwa 6,30 m. Das Erdbecken und die Wände sind mit einer gewebeverstärkten PE-Folie abgedichtet. Das Tragluftdach mit integriertem Gasspeicher ist auf der Ringwand befestigt.
Alle technischen Geräte befinden sich in einem 20'-Container: Pumpen für die Umwälzung und die Fütterung, Geräte und Bedieneinheiten für die Steuerung, Verteilungsregister für die Zuführung und die Transportleitungen, Wärmetauscher, Gebläse für Tragluftdach, Kompressorsysteme und Stromversorgungsgeräte. Darüber hinaus ist das Steuersystem automatisiert.
Für die Gasnutzung wird ein neues effizientes Zündstrahl-BHKW verwendet. Das BHKW ist in einem Container vorinstalliert. Die elektrische Energie wird in das interne Netz eingespeist. Ein Teil der thermischen Energie wird benutzt, um neues Substrat aufzuwärmen und um die Temperatur im Fermenter beizubehalten. Die Überschusswärme wird zu der nahgelegenen Teefabrik geleitet, um Wasser für die Dampfproduktion vorzuwärmen.
Das Substrat wird zerkleinert und über eine zentrale Förderpumpe zugefüttert.
Substrataufbereitung und Fütterung sind bereits für den Ausbau zur vollen Kapazität ausgelegt, sodass eine Erweiterung problemlos möglich sein wird.



Global Wetland Technology

AKUT ist Gründungsmitglied von GWT
Global Wetland Technology (GWT) ist ein weltweiter Zusammenschluss von Firmen. Diese sind führend auf dem Gebiet der Anwendung und Entwicklung von naturnahen Systemen zur Behandlung von Wasser und Abwasser.
Die internationale Kooperation von erfahrenen Spezialisten gewährleistet ein neues Höchstmaß an Know-How und Qualität für nahezu jedes Anwendungsgebiet und jede Region.
GWT beteiligt sich an nationalen und internationalen Ausschreibungen und führt Aufträge als Consortium durch.
Alle Partner sind Mitglied der IWA Specialist Group und beteiligen sich aktiv an Forschung und Entwicklung neuer Lösungen.



Wasser Berlin International 2013

AKUT Auf ihrem Rundgang über die Messe Wasser Berlin International 2013 wurden Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Eng. Abdel Qawi Khalifa, der ägyptische Minister für Trinkwasser und Sanitäranlagen und Melanie Schultz van Haegen-Maas Geesteranus, niederländische Ministerin für Infrastruktur und Umwelt auf dem Stand von AKUT begrüßt.
Thilo Burkard informierte sie über ein Projekt der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Peru.

Pressemitteilung der Wasser Berlin International 2013: Drei Minister auf Messetour



Wasser Berlin International 2013

AKUT Umweltschutz Ingenieure Burkard und Partner war auf der Messe WASSER BERLIN INTERNATIONAL 2013, die vom 23. bis 26. April 2013 auf dem Berliner Messegelände stattfindet, auf dem Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg vertreten.
Halle 2.2 Standnummer 200



Der Botschafter der Republik Kongo besichtigt die Kläranlage Wagenitz

Herr Burkard (AKUT), Herr Dr. Nowak (AKUT), der Amtsdirektor Christian Pust (Amt Friesack und Gemeinden), Herr Müller (OWA), Herr Müller (AKUT), der Botschafter der Republik Kongo S.E. Herr Jacques Yvon Ndolou, Herr Henning (bg-consulting), der Persönliche Referent des Botschafters Herr Alain Itoua Gassay und Herr Dr. Blaschke (GNF Adlershof) besichtigen gemeinsam die von AKUT Partner zu einer energiesparenden SBR-Anlage umgeplante Kläranlage Wagenitz (6.000 EW).





AKUT ist in Marokko tätig

Seit Dezember 2012 ist AKUT mit einem PPP-Projekt zur Regenwassersammlung in Marokko tätig: "Rainwater Harvesting in Tidhreste, Marokko"
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Berliner Landschaftsplanungsbüro Schulze und Matthes, dem lokalen Verein AED und der GIZ durchgeführt.
Ziel Maßnahme ist die Entwicklung und Einführung von Methoden zur Regenwassersammlung in Verbindung mit der Verhinderung von Erosion.
Zum Einsatz kommen Anlagen zur Regenwassersammlung, wie terrassierte Auffangflächen und Mini-Sammelbecken, sog. Negarim, die ein gezieltes Durchfeuchten des Bodens als Wasserspeicher und die Verhinderung von Erosion ermöglichen sowie Systeme zum Auffangen von Wasser in der Sohle von ansonsten trockengefallenen Wasserläufen, sog. Queds. Für die Bewässerungssysteme werden besonders ressourcenschonende Techniken mit den traditionellen Praktiken kombiniert. Im Ergebnis sollen die beteiligten lokalen Partner in der Lage versetzt sein, die Planung und Errichtung solcher Systeme vor Ort als Dienstleistung anbieten zu können.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren.



AKUT ist in Nicaragua tätig

Seit Juni 2012 ist AKUT im Auftrag der GIZ in Nicaragua tätig.
Ziel der TZ Maßnahme ist die Effizienzverbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung. Dabei wird die institutionelle Stärkung des nationalen Wasserver- und Abwasserentsorgers Empresa Nicaragüense de Acueductos y Alcantarillados (ENACAL) unterstützt.
AKUT ist dabei für die Verbesserung der Organisation, der wesentlichen Betriebsabläufe und Kostenstruktur der beiden Außenstellen von ENACAL Boacco und Chontales verantwortlich.
Neben der Steigerung der Servicequalität (Versorgungsdauer und Kundenservice) geht es dabei um Einführung eines Systems ergebnis- und wirkungsorientierter Planungs-, Monitoring- und Evaluierungsinstrumente sowie um die Einführung von vereinheitlichten Verfahren und Abläufen (SOP).
Zur Deckung der Betriebskosten soll vor allem die Reduzierung der physikalischen Wasserverluste, die Verringerung der Energiekosten und die Erhöhung der Einnahmen durch Ausbau und Pflege eines Kundenkatasters vorangetrieben werden.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren.



Weltwassertag 2012

Zum Weltwassertag am 22. März 2012 hatte AKUT mit Unterstützung der Ingenieurbüros Alwin Eppler, Dornstetten und Obermeyer, Potsdam zu einer Veranstaltung mit dem Thema

"Zukunftsfähige Wasserwirtschaft – angepasste Lösungen – energetische Optimierung" eingeladen.

In die wunderschöne Atmosphäre am Kalksee bei Berlin waren Vertreter der Wasserwirtschaft und verschiedener Behörden gekommen, um aktuelle Fragen der Wasserwirtschaft zu diskutieren.
Spannende Vorträge wurden zu aktuellen Fragen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gehalten, der Schwerpunkt lag diesjährig bei dem Thema "Energie".


Referenten:
Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch, Technische Universität Berlin, FG Siedlungswasserwirtschaft
Bodo Heise, Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt, Mecklenburgische Seenplatte Neubrandenburg
Prof. Ludwig Obermeyer, Ingenieurbüro Obermeyer
Wolfgang Strasser, Ingenieurbüro Alwin Eppler
Ingenieurbüro AKUT: Thilo Burkard, Reinhard Müller, Dr. Jens Nowak und Heribert Rustige

Die Vorträge können Sie von uns per mail geschickt bekommen, wenn Sie uns schreiben an: mail@akut-umwelt.de
Zukünftige Anforderungen an die Siedlungswasserwirtschaft; Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch, TU Berlin, FG Siedlungswasserwirtschaft
Stand der Abwasserbeseitigung in Mecklenburg-Vorpommern; Frank Gürcke, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern
Bodo Heise, Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte
Abwasserbehandlung im ländlichen Raum - Sanierung, Erweiterung und energetische Optimierung von kleinen und mittleren Kläranlagen; Dr.-Ing. Jens Nowak, Ingenieurbüro AKUT
Aktuelle Entwicklungen im Bereich naturnaher Kläranlagen; Heribert Rustige, Ingenieurbüro AKUT
Neue Konzepte der Klärschlammbehandlung im ländlichen Raum zur Energieoptimierung; Reinhard Müller, Ingenieurbüro AKUT
Energierückgewinnung im Kläranlagenablauf; Prof. Ludwig Obermeyer, Ingenieurbüro Obermeyer
Energiegewinnung aus der Trinkwasserversorgung; Wolfgang Strasser, Ingenieurbüro Eppler
Energiegewinnung bei Renaturierung im Wasserbau; Wolfgang Strasser, Ingenieurbüro Eppler




Kläranlage Wagenitz

12. Oktober 2011
Der Amtsdirektor Christian Pust (Amt Friesack und Gemeinden), Herr Becker und Herr Reichelt (OWA) begutachten den von AKUT Partner geplanten Umbau der Kläranlage Wagenitz zu einer energiesparenden SBR-Anlage (6.000 EW).







WasserBerlin 2011

AKUT beteiligte sich am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg auf der Messe WasserBerlin 2011 vom 2. bis 5. Mai 2011.
Das Foto zeigt Professor Dr.-Ing. Barjenbruch auf dem AKUT-Messestand auf der WasserBerlin 2011.







IFAT ENTSORGA 2010

AKUT stellte auf der diesjährigen Messe IFAT ENTSORGA 2010 - Messe für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft in München gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern BOTANA Bau- und Dienstleistungs GmbH, EMSR Anlagenbau, KEB Abwasserwerk der Gemeinde Boitzenburger Land und dem Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der TU Berlin ihr neues Projekt KLEA vor.
Die Verbundpartner beschäftigen sich darin mit klimafreundlicher Energieproduktion auf anaeroben, naturnahen Kläranlagen im ländlichen Raum.

Das Projekt wird gefördert durch das



Messe AGRITECHNICA Hannover 2009

Am 13. und 14. November 2009 hat AKUT eine Delegationsreise von Vertretern der Agro-Industrie und von Vertretern aus verschiedenen Ministerien der Länder Kenia und Tansania begleitet.
Die Reise wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums von der GTZ organisiert.
Neben einem Vortrag über die Erfahrungen von AKUT mit industriellen Biogasanlagen in Kenia im Rahmen der AGRITECHNICA, Hannover wurde eine von AKUT geplante und bauüberwachte Anlage 80 km nord-östlich von Hannover besichtigt.

Fotos von der Reise:
Herr Burkard hält einen Vortrag über Erfahrungen von AKUT in Kenia
Herr Müller erläutert die Biogasanlage Heinrichs
Biogasanlage Heinrichs
Bilder: AKUT

Vortrag, Burkard, Business-Trip, pdf 1,16 MB



Eröffnung der Kläranlage in Friesen

Am 27. Oktober 2009 wurde die von AKUT geplante neue Kläranlage in Friesen, Reichenbach im Vogtland feierlich eröffnet.
Das Abwasser wird in einem Mischkanal am Friesener Berg gesammelt. Es setzt sich zusammen aus häuslichem Schmutzwasser und Niederschlagswasser, das auf versiegelten Flächen gesammelt wird und nicht örtlich versickert.
Das Verfahren Phragmifiltre ® wurde in Frankreich von SINT und CEMAGREF für hohe Belastungen entwickelt. Die Anwendung zur Mischwasserbehandlung stellt in Deutschland eine Innovation dar.

Pressespiegel:
Vogtland Anzeiger 

Hier ein Blick auf die erste Stufe der Anlage:
Kläranlage Friesener Berg am Eröffnungstag



Messe Wasser Berlin 2009

Vom 30. März bis zum 3. April 2009 fand die "Wasser Berlin 2009" auf dem Messegelände in Berlin statt.
AKUT beteiligte sich am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.
Zur Eröffnung der Messe am 30. März 2009 besuchte Frau Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, unseren Messestand im Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

Hier sind die Ausstellungsplakate zu sehen:
Kompetent in Sachen Wasser
Entwicklungszusammenarbeit an den Beispielen Peru und Kenia
Teichkläranlage - Umbau zur SBR-Anlage
Kombinierte Behandlung von Abwasser und Schlamm
Multifunktionale Feuchtgebiete - Hobrechtsfelde



Der Tagesspiegel schreibt über das Projekt SPREE2011

"Klare Sache - Spree soll sauber werden" titelt die Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" am 15. Mai 2008. Im Projekt SPREE2011 werde ab Herbst 2008 das Pilotmodul gebaut, das Anfang 2009 am Berliner Osthafen zu Wasser gelassen werden soll, schreibt der Tagesspiegel.



Forschungsprojekt SPREE2011

AKUT ist Partner im BMBF Forschungsprojekt SPREE2011. Ziel des Projektes ist die Errichtung einer Pilotanlage zur Speicherung und Behandlung von Abwasser direkt in der Spree. Die Anlage soll im Jahr 2008 im Berliner Osthafen aufgebaut werden. Mit Hilfe von auf dem Spreegrund verankerten Behältern soll der Überlauf aus der Mischwasserkanalisation bei Starkregenereignissen aufgefangen und zur Kläranlage gepumpt werden. Langfristig wird durch diese und weitere Maßnahmen im Kanalnetz eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität erreicht werden. Forschungsteilnehmer sind die LURI.watersystems.GmbH und die TU-Berlin, Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch. AKUT führt die abwassertechnische Beratung und Planung durch. Das Vorhaben hat eine Laufzeit bis April 2010.



Fortbildungsprogramm "Nachhaltige Energiepolitik"

Anfang 2007 übernahm AKUT in Zusammenarbeit mit ARGUS Berlin einen Teilbereich des Fortbildungsprogramms "Nachhaltige Energiepolitik" für 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Lateinamerika.
Auftraggeber ist InWent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH Im Rahmen des Fachprogramms wurden Strategien zur nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung Deutschlands und der EU vorgestellt. Die Nutzung regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe wurde diskutiert und die technischen und politischen Rahmenbedingungen für ihre sinnvolle Nutzung aufgezeigt.
Zur Verabschiedung am 27. Juli 2007 wurden den Teilnehmer/innen durch Herrn Bernd Schleich, Geschäftsführer der InWEnt gGmbH, und Herrn Volkmar Strauch, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, ihre Abschlusszertifikate überreicht.



KlimaSchutzPartner des Jahres 2007

KlimaSchutzPartner 2007 AKUT wurde am 8. Mai 2007 auf den Berliner Energietagen zum zweiten Mal mit dem Preis "KlimaSchutzPartner" in der Kategorie "Erfolgreiche Projekte" ausgezeichnet. Prämiert wurde der ökologische Umbau des Franziskanerklosters in Berlin-Pankow.

   Wettbewerbsplakat: Vorstellung des Projektes im Franziskanerkloster
   Projektbeschreibung "Ökologische Umgestaltung des Franziskanerklosters in Berlin Pankow"

Bereits 2003 wurde AKUT gemeinsam mit der LWE Windkraft GmbH & Co Wonnig KG als KlimaSchutzPartner ausgezeichnet. 2003 wurde die "Umweltschonende Altbausanierung der Wönnichstraße 103" in Berlin-Lichtenberg erfolgreichstes Projekt.

   Projektbeschreibung "Umweltschonende Altbausanierung der Wönnichstraße 103"

Der Preis "KlimaSchutzPartner des Jahres" wurde dieses Jahr zum sechsten Mal verliehen. Die KlimaSchutzPartner Berlin sind ein Zusammenschluss von 14 Verbänden und Institutionen der Berliner Wirtschaft, die mit diesem Preis Vorhaben ehren, die einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt leisten und den Ansatz eines intelligenten, flexiblen Technikmixes vorbildlich umsetzen.



Besuch bei Biogasbauer

Im März 2007 beteiligten sich einige Teilnehmer der InWent-Fortbildung "Nachhaltige Energiepolitik" an der von AKUT organisierten Exkursion zu Biogasanlagen im Wendland.
Das Foto zeigt sie bei Biogasbauer Ebeling im Fachgespräch.



Grüne Woche 2007 in Berlin

Im Januar 2007 beteiligte sich AKUT an einem Informationsstand auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Gemeinsam mit dem Planungsbüro für Biogastechnik und Krassuski Projektmanagement wurde über Biogasanlagen informiert und für optimierte Nutzung der in Biogasanlagen entstehenden Abwärme geworben.



Stärkung des Privatsektors in der Landwirtschaft in Kenia

Seit Januar 2005 ist AKUT im Auftrag der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) in Kenia tätig. Im Rahmen des bis Ende 2007 gehenden Projektes sollen Abfall- und Abwasserströme aus landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben und Betrieben der Be- und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten einer Verwertung zugeführt werden. Auf diese Weise soll, neben der Verringerung der Umweltbelastung aus diesen Stoffströmen, den Farmern und Betreibern eine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen werden. Konkrete Aufgabe ist die Erarbeitung von Verwertungskonzepten für konkrete Betriebe sowie die Schulung von kenianischen Ingenieurbüros zur technischen und konstruktiven Umsetzung dieser Konzepte. Als kompetenten Partner für die anaerobe Verwertung von Abfällen und Abwässern (Biogaserzeugung) konnte die Fa. Krieg & Fischer Ingenieure GmbH aus Göttingen gewonnen werden.



AKUT baut erste Kläranlage in Spanien

Für die Gemeinde Albondón, Granada wurde AKUT beauftragt, eine schlüsselfertige Kläranlage zu erstellen. Auftraggeber ist Aguas y Servicios de la Costa Tropical de Granada. Als Verfahren wird ein zweistufiger bewachsener Bodenfilter realisiert. Das Konzept basiert auf den in Frankreich von Société d'Ingénierie Nature & Technique erfolgreich eingeführten Bodenfiltern, die ohne Vorklärung arbeiten. Die im Rohabwasser enthaltenen Feststoffe werden in der ersten Stufe abgefiltert. Durch alternierende Beschickung kann eine Trocknung und Mineralisation des sich dort absetzenden Schlamms erreicht werden. Die weitergehende Reinigung des Abwassers erfolgt in der zweiten Stufe. Die Vorteile des Verfahrens liegen in dem gegenüber herkömmlichen Pflanzenkläranlagen geringen Flächenbedarfs. Die Anlage in Albondón wird aufgrund der hydraulisch günstigen Lage, die eine Schwallbeschickung mittels Heber möglich macht und dank eines solargetriebenen automatischen Rechens der Fa. Contec keine externe Energie benötigen.



Beratung von Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen in Peru

Seit März 2004 ist AKUT im Auftrag der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit beratend für die Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen der peruanischen Städte Puno und Huancavelica zuständig. Der Beratungsauftrag wurde bis ins Jahr 2006 abgeschlossen. Neu an der Herangehensweise von AKUT ist der sehr stark auf Erfahrungsaustausch mit zwei vergleichbaren Einrichtungen in Argentinien gewählte Ansatz. Als kompetenten Partner konnte dazu der erste privatwirtschaftlich arbeitende Betreiber von Trinkwasser- und Abwassereinrichtungen in Argentinien LatinAguas gewonnen werden.